aufgrund der aktuellen Wetterlage muss das heutige Training leider ausfallen. Die Sicherheit aller Teilnehmer steht an erster Stelle. Ich bitte um Euer Verständnis.
Das nächste Training findet wieder wie gewohnt zum nächsten Termin statt.
Am 04.12.2025 überreichte der Vorstand der Schützengemeinschaft Halstenbek e.V. dem Kindergarten Regenbogen eine Spende von € 1.200. Es wurde auch zusätzlich für die Kinder ein Theaterspiel gesponsort.
Sportschießen, insbesondere das Großkaliberschießen, ist besonders seit dem schrecklichen Amoklauf in Winnenden stark in Verruf gekommen. Es ist bedauerlich, dass Ideologen, Sensationspresse und sich für wichtig haltende Politiker durch Halbwahrheiten und teils bewusster Falschinformation rechtschaffene und unbescholtene Bürger kriminalisieren. Der Amoktäter von Winnenden war illegal im Besitz der Waffe. Er hatte keinerlei waffenrechtliche Erlaubnis. Es ist ihm zwar leichtgefallen, durch das rechtswidrige Verhalten seines Vaters an die Waffe zu gelangen, weil sein Vater diese nicht ordnungsgemäß verschlossen hatte, dennoch bleibt es illegaler Waffenbesitz.
Statt die Ursachen der Amoktat zu bekämpfen, fordern Politiker weitere Beschränkungen im Waffenrecht. Dies sind übrigens dieselben, die die Goldmedaillen unserer Sportschützen bei olympischen Spielen bejubeln. Das ist natürlich einfacher und verlangt keine tiefe geistige Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Problem.
Genau wie viele andere Gegenstände, z.B. Küchenmesser, Autos und andere Sportgeräte, wie Baseballschläger, können auch Sportwaffen missbraucht werden. Im Gegensatz zu den gefährlichen Alltagsgegenständen, gibt es für Sportwaffen extrem hohe Auflagen für Erwerb, Besitz und Aufbewahrung. Es würde hier zu weit führen, alle Auflagen und Pflichten zum Erwerb einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe aufzuführen. Es ist allen Sportschützen bekannt, deswegen seien hier nur einige beispielhaft aufgeführt:
Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses
Erfolgreiche Ablegung einer Waffensachkundeprüfung in Theorie und Praxis
mindestens einjährige Mitgliedschaft in einem Schießsportverein, der einem anerkannten Dachverband angehört
regelmäßige Teilnahme an Training und Wettbewerben. Das gilt auch für die Zeit nach dem Erwerb!
Nachweis der sicheren Verwahrung
Besonders die Pflicht des regelmäßigen Trainings in unserem Verein ist aus unserer Sicht ein wirkungsvolles Kontrollinstrument.
Wir als Sportler akzeptieren keine „Rambos“, Psychopathen und Fanatiker unter uns, der sorgsame und umsichtige Umgang mit den Waffen ist unsere wichtigste Grundregel.
Dipl.-Ing. Dieter Wunderwald, Mittwoch, 7. September 2016
Wenn ich Freunden das erste Mal davon erzähle, dass ich mit dem Schießsport angefangen habe, ernte ich oft ungläubige Blicke. „Du im Schützenverein?“ Der große Unglaube geht mit dem Schattendasein des Schießsports in Deutschland einher. Das Image ist durch mangelnde Berührungspunkte bestenfalls nebulös. Und so finde ich mich in der Position des Aufklärers und Fackelträgers wieder. Wer es noch nicht ausprobiert hat, wird es kaum verstehen. Warum bringt dieser Sport so viel Ruhe und Ausgeglichenheit mit sich? Er wirkt doch so martialisch und hat gar nichts mit fernöstlichen Philosophien zu tun.
„Danach grinse ich immer im Kreis“, sage ich und bekomme immer noch verwunderte Blicke. „Selbst, wenn ich nichts getroffen habe“ ergänze ich.
Für meinen Teil denke ich, dass die Konzentration auf einen Punkt und dass der Umgang mit der Waffe die ungeteilte Aufmerksamkeit erfordert, mich so entspannt. Da ist kein Raum für andere Gedanken. Du konzentrierst Dich auf Atmung, Haltung, Muskelspannung und den Abzug. Schuss! Habe ich beim Abzug verrissen? Konnte ich den Rückschlag gut abfangen? Wenn Sicherheit und Trefferaufnahme angesagt ist, werde ich es genau wissen. Drumherum stehen noch bis zu 6 andere Schützen. Alle mit unterschiedlichen Waffen. Das sieht interessant aus. Alle schießen um Längen besser. Macht nichts. Kriege ich auch noch hin. Dauert vielleicht. Das ist beim Taekwon-Do auch nicht anders. Üben tut not! Manchmal darf ich auch eine andere Waffe ausprobieren. Der Besitzer der Waffe und die Aufsicht haben alles im Blick. Wenn ich mich nicht sicher fühle, kann ich immer fragen. Und bekomme immer eine vernünftige Antwort.
Und eines Tages war ich dann mal zum Wurfscheibenschießen mitgefahren. Doppelläufige Flinte, Schrotmunition. Alles neu und ein bisschen anders. Und wieder muss man genau aufpassen, zuhören und lernen. Das macht mir Spaß. Wenn es schwierig ist, fühle ich mich herausgefordert. Ab und zu treffe ich eine Wurfscheibe. Das ist für mich schon ein toller Erfolg. Andere verpassen vielleicht mal eine von 15. Das wird ein langer Weg. Ein lohnendes Unterfangen. In diesen Monaten habe ich eine ganze Reihe netter Menschen kennen gelernt, die ein seltenes Hobby mit mir teilen. Und das Im-Kreis-Grinsen-ohne-was-zu-Treffen habe ich immer noch.
Dipl.-Ing. (FH) Holger Woizick, Freitag, 2. September 2016
wenn ich ein Sportreporter wäre, der einen Bericht vom letzten Wochenende schreiben sollte, würde die Überschrift vermutlich
„An der SLG Halstenbek mussten alle vorbei“
lauten.
Aber der Reihe nach. Am letzten Wochenende fand in Alsfeld die Deutsche Meisterschaft 2025 des BDMP Verbandes in der Disziplin EPP statt. Für unsere SLG war es die dritte Teilnahme in Folge und in diesem Jahr konnten wir dort mit acht Mitgliedern auflaufen und somit zwei volle Mannschaften stellen. Das machte uns schon einmal zu einer der teilnehmerstärksten SLGen bei dieser DM. Und da wir an beiden Tagen unsere Wagen- bzw. Stuhlkreis-Runde direkt vor dem Eingang zum Stand aufbauen konnten, mussten faktisch wirklich alle Teilnehmer zunächst einmal an uns vorbei, um zum Stand zu kommen. Eine gute Gelegenheit, um mit vielen bereits bekannten und noch mehr neuen BDMP Mitgliedern aus anderen SLGen ins Gespräch zu kommen.
Aber auch in sportlicher Hinsicht konnten wir gleich von Beginn an deutliche Marken setzten, die allen zeigten, wo unser Anspruch an diesem Wochenende lag. Bereits in der ersten Stunde konnte Jan Kickel, den wir zur Teilnahme an dieser DM mit Engelszungen überreden mussten, in EPP Carbin mit 249 von 250 Treffern ein unglaubliches Signal setzten. Nur, um schon 30 Minuten später von Michael Ahrens mit einem perfekten Durchgang übertroffen zu werden.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt konnte uns niemand mehr die Stimmung verderben. Wir glaubten fest daran, den Deutschen Meister und ebenso den Mannschaftstitel bereits in der Tasche zu haben. Schließlich hatte es im Jahr 2024 nicht ein Teilnehmer geschafft, einen perfekten Durchgang hinzulegen. Aber was wir sehr schnell lernen mussten war die Tatsache, dass in den vergangenen 12 Monaten die Leistungsdichte in EPP-Rifle und EPP-Carbine nahezu explodiert ist. Und so kommen wir zur zweiten Headline des Artikels
„Manchmal ist perfekt, noch nicht gut genug“
Denn nach ein paar weiteren Durchgängen wurde Michael vom sicher geglaubten 1. Platz verdrängt. Zunächst nur wegen 2 lausiger Sekunden, die jemand schneller war als er. Dann wurde seine Restzeit um über eine Minute unterboten. Nach zwei Tagen konnten bei EPP Carbine sage und schreibe 6 Teilnehmer mit einem Full House aufwarten – und immerhin 3 bei EPP Rifle. In so einem High-Level Wettkampf überhaupt noch zu bestehen und etwas mit nach Hause zu bringen war eine echte Höchstleistung unserer SLG.
Und hier zeigten alle unsere Teilnehmer echten Kampfgeist. Jeder gab in jedem seiner vier Durchgänge alles, ständig wissend, dass die komplette Mannschaft hinter ihm/ihr stand und good vibrations auf die Bahn schickte. Und so ging nahezu jeder Durchgang mit einem Ergebnis über 240 Treffern zu Ende.
Und am Abend des ersten Tages wussten wir zweierlei: Wenn nicht ein Wunder geschieht, wird unsere 1. Mannschaft Deutscher Meister in EPP Carbine. Schließlich hatten sie ein absolutes Fabelergebnis von 748 Punkten hingelegt. Welche Mannschaft sollte das noch toppen. Dazu hätte es zweier perfekter Durchgänge benötigt.
Und außerdem war somit klar, auch wenn es unglaublich klingt: Auch mit 247 Treffern kann man das Streichergebnis sein. .wenn die gesamte Mannschaft so perfekt abliefert.
Der zweite Tag war dann geprägt von sehr vielen guten Gesprächen und Begegnungen – und dem ständigen Blick auf die Zwischenergebnisse.
Als es am späten Nachmittag zur Siegerehrung ging, war die Spannung fast unerträglich. Wurde aber vom Landessportleiter EPP durch einen selbst geschriebenen EPP-Song direkt aufgelöst. Doch das gehört jetzt nicht hierher.
Nach der Siegerehrung und zum Ende dieses denkwürdigen Wochenendes bleibt noch das Fazit, welches nicht überwältigender ausfallen könnte.
Durch unser gemeinschaftliches und geschlossenes Auftreten, unsere überschwängliche gute Stimmung und nicht zuletzt unsere überragenden Leistungen sind wir bei dieser EPP sicher allen Teilnehmern positiv aufgefallen und im Gedächtnis geblieben.
Und mit Thorsten Neitzke als Vize-Meister in EPP-Carbine Advanced, dem Titel Deutscher Meister für unsere 1. Mannschaft (Ahrens/Brütt/Kickel/Neitzke) in EPP-Carbine und diversen weiteren 1., 2. und 3. Plätzen in den verschiedenen Leistungsgruppen konnten wir uns klar im obersten Leistungsbereich der EPP-Sparte festsetzten.
Es gibt aber bestimmt noch einige Mitglieder bei uns im Verein, die uns mit ihrer Leistung und dem Spaß an Wettkämpfen noch weiter bringen könnten. Also kommt dazu, der Spaß bei diesen Events wird euch begeistern.
Beste Grüße
Sascha
P.S.: Und wenn mir jetzt noch jemand sagen könnte, wofür die Abkürzung HANUTA steht?
Bericht in der Januar-Ausgabe der BDMP Verbandszeitung V0 Der 2. PP1 Cup 2024 in Halstenbek war ein voller Erfolg und wir freuen uns auch dieses Jahr dieses Ranglistenturnier durchzuführen.
Unsere Mitglieder Michael Ahrens, Sven Brütt, Daniel Hahn, Torben Schmidt-Cz.-Ras., Sonja Neitzke und Thorsten Neitzke konnten in ihren jeweiligen Disziplinen und Wertungsklassen diverse 2. und 3. Plätze für sich erreichen.
Der dritte Platz unserer SLG Mannschaft in der Disziplin EPP-Rifle ist ein weiterer toller Erfolg, zumal die ersten 5 Plätze denkbar dicht beieinander lagen und somit spannende Wettkämpfe in der Zukunft auf uns warten.